- oder “Was mir wichtig ist”…

Bei der Planung einer Verpaarung mache ich mir viele Gedanken und wähle ausschliesslich Deckpartner, die mich im Bezug auf Wesen, Gesundheit, Arbeitsfreude (will-to-please, Merkfähigkeit, Standruhe, Führigkeit)  als auch im Formwert überzeugen . Für den richtigen Deckpartner meiner Hündinnen ist mir kein Aufwand zuviel und so fahren wir durchaus 1500 km für “Mr.Right”.

Meine Herz gehört dem “true golden”, der sowohl durch sein Aussehen, als auch durch sein Wesen und seine Arbeitsanlagen überzeugt, und genau aus diesem Grund  ein guter Begleiter im Alltag und im Familienleben sein kann.


Mein Ziel sind gesunde, aktive sowie arbeits- und lernfreudige Welpen und die dazu passenden Familien .
Sehr großen Wert lege ich deshalb darauf, dass meine Welpen im Alter von ab einem Jahr auf Hüftdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED) untersucht werden und nach Möglichkeit auch den Wesenstest ablegen.
Nur wenn ich möglichst umfangreiche  Nachzuchtergebnisse meiner Welpen bekomme, kann ich daraus auch Rückschlüsse ziehen für meine künftigen Pläne und mein Bestes tun für die Gesundheit und die Anlagen meiner künftigen Welpen.

Unsere Welpen werden im Wohnzimmer geboren und wachsen dort mit engem Familienanschluss auf. Ab der 4. Lebenswoche haben die Welpen freien Zugang in ihren Aussenauslauf, wo sie ihre ersten Abenteuer erleben können.
So wie ich meine meine Hunde aus Überzeugung in erster Linie roh ernähre (auch häufig unter BARF bekannt) wachsen auch unsere Welpen bereits damit auf. Gerne unterstützen wir unsere Welpenfamilien auf Wunsch bei Einstieg in die Rohfütterung.

Ich nehme meine Aufgabe sehr ernst, die Welpen bestmöglich in den 8 gemeinsamen Wochen auf ihr Leben draussen vorzubereiten. Dazu gehören u.a. verschiedene Reize, Ausflüge in Wald und Flur und auch die Gesundheitsvorsorge mit Impfung, Chip und mehrfacher Entwurmung.


Das wichtigste für mich als Züchter ist, dass meine Welpen  zu liebevollen und verantwortungsbewussten Menschen gehen, bei denen sie in die Familie integriert  und sowohl körperlich als auch geistig ihren Anlagen entsprechend gefördert  sowie beschäftigt werden.


Die künftigen Besitzer sollten sich aber dessen bewußt sein, dass ein Retriever als Lauftier nicht nur  Bewegung, Futter und Streicheleinheiten braucht, sondern auch Beschäftigung und Aufgaben, und auch wenn man als Hundebesitzer keinerlei Prüfungsambitionen hat, so braucht auch ein Retriever eine solide Grundausbildung.

Hat man erst Spaß am Training mit seinem Retriever gefunden, bieten sich Aktivitäten in vielen Bereichen an von denen es viele auch ausserhalb der retrievertypischen Disziplinen Dummyarbeit/jagdl. Arbeit gibt, wie z.B. Agility, Rettungshundearbeit, Obedience oder Mantrailing, um nur einige zu nennen.

Ein Hund mit einem Job ist ein glücklicher Hund.

janamai36

Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn meine Nachzucht auf Prüfungen gezeigt oder auch auf Ausstellungen präsentiert wird. Ich gebe gern – sofern möglich – Hilfestellung – sowohl was Erziehung, Ausbildung und Gesundheit betrifft, als auch in Ausstellungsfragen.